Never Too Late For A Bullet Journal Setup: May

Mai 13, 2020

Da ich in den letzten Monaten sehr stark mit ganz speziellen Themes gearbeitet habe, wollte ich den Mai etwas einfacher und abstrakter gestalten. Es ist so schön zu sehen, dass das Wetter allmählich immer wärmer und frühlingshafter wird, was sich auch auf mein Farbschema ausgewirkt hat. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich jedes Jahr auf den Frühling, Übergang zum Sommer und die Erdbeersaison freue. Bei uns gibt es sogar schon Erdbeeren aus der Region, weshalb ich endlich wieder meinen geliebten Erdbeerkuchen machen kann. Der Frühling ist mit Abstand meine liebste Jahreszeit und ich genieße es total mit meinem Hund rauszugehen und die Natur in vollen Zügen zu bewundern. Irgendwie vergesse ich dann alle Probleme und Ängste, da ich wirklich im Moment ankomme und diesen in vollen Zügen genieße. Und ihr so?

COVER
Für das Cover habe ich mich für eine Gestaltung aus mehreren Elementen und Formen entschieden. Ganz groß steht natürlich der Monat Mai im Vordergrund, aber was mir am meisten Spaß gemacht hat, waren definitiv die abstrakten Linien und farbigen Kreise. Das Farbschema aus sommerlichen gelb, rosa, pink und rot hat es mir richtig angetan, denn wenn ich mein Bullet Journal öffne und die Farben sehe, fühle ich mich direkt motiviert etwas einzutragen und produktiv zu sein, auch wenn das nicht immer der Fall ist.




MONTHLY
Meine liebste Seite oder wohl eher Doppelseite im Mai ist die Monatsübersicht. Da sich mein Kalender wieder mehr füllt, wollte ich die Chance direkt nutzen um wieder das normale Format zu verwenden. Ganz bewusst habe ich unten eine ganze Reihe freigelassen, die ich mit Farbe, Mustern, Worten, Stickern und kleinen Doodles füllen konnte. 

Was steht also diesen Monat an? 
Da ich weiterhin von Zuhause arbeite, im Vorfeld erstmal ganz normal Arbeit, aber auch viel Zeit für kreative Projekte! Was ich nämlich sehr schätze an der Situation (um nicht immer nur die negativen Punkte zu erwähnen) ist, dass ich mich endlich meinem Portfolio widmen kann, dass ich schon ewig vor mir herschiebe. Natürlich hat man immer die Möglichkeit, sich Zeit für die Dinge zu tun, die einem etwas bedeuten, aber sind wir mal ehrlich, wie oft vergessen wir genau das, wenn wir uns im Alltagstrott befinden? Wenn ich also etwas aus dieser Situation mitnehme, dann ist es, dass ich mir bewusst mehr Zeit für mein kreatives Outlet nehmen möchte. Ob Bullet Journaling, Wasserfarben, Illustrationen, Design oder Fotografie - all diese Dinge erwecken die Leidenschaft für Kunst in mir, die ich schon mein ganzes Leben lang in mir trage und eventuell später den Traum im Berufsleben verwirklichen möchte. 

Kommen wir aber zu einem anderen Thema, das aktuell bei vielen (inklusive mir) nicht mehr fehlen darf... Animal Crossing! Um ehrlich zu sein hatte ich gar nicht gedacht, dass so ein großer Hype um dieses Spiel entstehen würde, aber auf der anderen Seite überrascht es mich auch nicht, da es eines der besten Videospiele ist, die es meiner Meinung nach gibt. Als Nintendo-Kind kann ich stolz (oder als Beweis für eine Obsession) behaupten, dass ich jede Animal Crossing Version gespielt und geliebt habe. Damals hatte ich noch kein Internet, weshalb es für mich ein großer Pluspunkt ist, dass man nun online und gemeinsam mit anderen Insel-Parties veranstalten kann. Und falls ihr nun fragt, was hinter dem Begriff Orenda (dem Namen meiner Insel) steckt, kommt hier die Antwort. 


Orenda steht für eine mystische Kraft, die in jedem Menschen steckt und einen bestärkt, die Welt oderdas eigene Leben zu beeinflussen. Als großer Fan von außergewöhnlichen Begriffen, Philosophie und tiefgründigen Bedeutungen hat mich Orenda besonders gepackt. Und ich gebe zu, dass ich mir wahrscheinlich viel zu viele Gedanken darüber gemacht habe, wie eine Insel in einem Videospiel heißen soll.





TRACKER
Diesen Monat hatte ich ausnahmsweise Mal keine Lust auf einen Mood Tracker, da ich eine Veränderung brauchte. Deshalb habe ich mir eine neue Kategorie angelegt, die unter dem Titel Reflection steht. Und wie der Name bereits verrät, möchte ich hier ähnlich wie bei dem Konzept 1 line a day über den Monat hinweg meine Gedanken in ein bis zwei Sätzen aufschreiben. Denn auch wenn ich einen anderen Journal für meine Gedanken führe, ist es schön die Dinge zu reflektieren, die einem im Kopf umherschwirren und diese kompakt sichtbar zu machen. Denn ein Bullet Journal ist für mich nicht nur ein Tool für die Plannung, sondern auch mein persönliches Memoir.





Bei meinem Habit Tracker lege ich wie im April den Fokus auf Medikamente, Bewegung (Stretching, Workout oder Yoga), Lesen und Zahnseide. Rückblickend habe ich durch die gewonnene Zeit (die ich sonst mit Pendeln zur Arbeit verbringe) nutzen können und habe jeden Tag gelesen. Worin ich mich noch verbesser möchte ist der Punkt Bewegung, obwohl sich dies schon deutlich gesteigert hat. Zusätzlich versuche (mit Betonung auf versuchen) ich weniger Kaffee zu trinken, was mir mal mehr mal weniger gut gelingt. Obwohl ich Kaffee liebe und es auch nicht im Übemaß konsumiere, bin ich mir den negativen Effekten auf meine Gesundheit bewusst und möchte einfach bewusster konsumieren. Meine liebste Kategorie ist learn something new, denn das kann wirklich alles sein. Da ich seit neustem ein Skillshare-Abo besitze, habe ich nun die Möglichkeit mich in vielen verschiedenen kreativen Sparten weiterzubilden. Aber auch die koreanische Sprache ist weiterhin ein Ziel, dass ich weiterverfolgen und mastern möchte. Deshalb wünscht mir Glück!


WEEKLY SPREADS
Inspiriert von Amanda Rach Lee habe ich meine Woche in Kategorien aufgeteilt. Anfangs war ich wirklich skeptisch, aber da meine to do Liste täglich stark variiert, hat es mir sehr geholfen meine Aufgaben zu strukturieren. Aktuell unterscheide ich zwischen meiner Arbeit für mein FSJ Kultur, Kreativität und Skillshare. Neben einer kleinen Wochenübersicht für wichtige Termine, habe ich mir eine kleine Box für Animal Crossing und meine Inselplanung angelegt. Denn auch das hat natürlich gerade Priorität bei mir. Bei den nächsten Wochen habe ich die Kategorien und die rechte Seite noch frei gelassen, da ich nicht weiß, wie sich die Situation in diesem Zeitraum verändern wird. Außerdem habe ich dann am Wochenende die Möglichkeit meiner Kreativität bei der Gestaltung mit Zitaten, Stickern und kleinen Illustrationen freien Lauf zu lassen. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der neuen Wochenübersicht und werde diese beibehalten.




#STAYHOME

Zum Schluss möchte ich doch noch das Thema Covid-19 ansprechen, da es mir die Gesundheit meiner Mitmenschen und nun auch der gesamten Erde wirklich sehr am Herzen liegt. Für viele ist es eine schwere Zeit, da sie ihren Job verlieren, ihre Kinder oder Eltern versorgen oder ganz alleine sind. Das alles ist nunmal die traurige Wahrheit, aber das bedeutet nicht, dass wir nicht das Beste aus dieser Situation machen können. Wie bereits angesprochen bleibe ich aus Solidarität Zuhause und verlasse nur das Haus, wenn es wirklich notwendig ist (z.B. Lebensmitteleinkauf). Aber mir ist auch bewusst, dass dies nicht für jeden eine Option ist. Aber auch wenn man nicht von Zuhause arbeiten kann, sollte man dennoch versuchen sich an die neuen Gesundheitsvorkehrungen zu halten. Es macht mich wirklich traurig zu sehen, dass viele Menschen diese Warnungen einfach nicht wahrnehmen und der Meinung sind, dass ein paar Lockerungen gleich Normalität bedeuten. Ich muss euch enttäuschen, denn dem ist nicht so. 

Mich macht es auch traurig, dass ich meine engsten Freunde nicht sehen kann, Veranstaltungen abgesagt werden (wie z.B. das BTS Konzert, auf das ich seit 2017 hoffe), Reisen nicht möglich sind und ich meine Zukunftspläne verschieben oder ändern muss. Aber es ist nun mal so und ich akzeptiere die Situation so wie sie ist. Ich denke das wichtigste ist, dass man sich gegenseitig unterstützt, Respekt gegenüber den Betroffenen erweist und auch wenn man nicht betroffen ist, soweit es geht Zuhause bleibt.

Die Zeit wird kommen, in der wir uns alle wiedersehen, umarmen und unseren Kindern über das Jahr 2020 berichten werden. Und ich bin mir sicher, mindestens eine Lebensweisheit kann jeder für sich mitnehmen. In diesem Sinne, stay home and stay safe!



Wie geht es euch gerade?

Vegan Kimbap (김밥) - Korean Sushi

Mai 09, 2020
Wenn man mich nach meinem liebsten Gericht fragt, dann werde ich zu 99,9% mit Sushi antworten. Ich liebe generell die asiatische und koreanische Küche, aber insbesondere bei Sushi könnte ich niemals nein sagen. Ich danke wirklich meiner Mutter, welche mir schon früh gezeigt hat mit Stäbchen zu essen. So konnte ich glücklicherweise schon im Alter von sechs Jahren Sushi essen, was mein Leben somit mehr als bereichert hat. Doch auch wenn ich mich vegan ernähre, kann ich dennoch Sushi essen, da es wirklich viele pflanzliche Sorten und Varianten gibt. Aber was wahrscheinlich viele davon abhält häufiger Sushi zu essen, ist der Preis. Denn das Sushi aus dem Supermarkt ist für mich viel zu riskant, da es sich hierbei um Lebensmittel handelt, die nur frisch verzehrt werden sollten. Außerdem möchte ich nicht wissen, wie lange beispielsweise der Fisch dort bereits gelegen und Salmonellen entwickelt hat. 

Und für die Personen unter euch, welche unbedingt mal Sushi selber machen wollten und es eventuell zum ersten Mal machen (ach wie sehr mich das freut) habe ich heute ein ganz einfaches Rezept. Außerdem habe ich gleich zwei kulinarische Küchen vereint, damit ihr selbst entscheiden könnt, was euch mehr zusagt. Denn auch wenn das klassische Sushi aus Japan stammt, konnte ich meine Liebe für die koreanische Küche nicht außen vor lassen. Denn der Unterschied zwischen Sushi und Kimbap (김밥) ist eigentlich nur minimal, denn die Koreaner verwenden ihre Geheimzutat, Sesamöl. Dann noch Kimchi als Beilage und das Food Feast ist eröffnet! 

Und bevor wir mit dem Rezept starten, möchte ich noch etwas klarzustellen: Ich bin keineswegs ein Profi, aber nachdem ich nun schon mehrmals Sushi gemacht, geübt und getestet habe, kann ich stolz behaupten, dass es sehr nah an den Geschmack von Sushi in den Restaurants kommt. Und selbst wenn ihr nicht vegan seid, probiert es mal aus und vertraut mir, es schmeckt wirklich unglaublich gut!



Bei der Füllung könnt ihr aber eigentlich alles nehmen worauf ihr gerade Lust habt oder was euer Kühlschrank gerade hergibt. Besonders lecker finde ich zum Beispiel auch Avocados in Sushi. Wenn ihr keinen Hummus mögt, könnt ihr auch Frischkäse nehmen oder diesen Schritt ganz auslassen. Wie gesagt ihr könnt alles in euer Sushi packen, selbst Salat oder Obst (wie z.B. Mango), deshalb lasst eurer Kreativität gerne freien Lauf. Und falls ihr das Rezept nachmachen solltet, teilt gerne eure Bilder auf Instagram und taggt mich!


Bitte seid nicht enttäuscht wenn eure ersten Sushi Rollen nicht perfekt sind, denn das ist ganz normal und benötigt einfach Übung. Meine ersten Rollen sahen auch schrecklich aus, doch nachdem ich nun sehr oft geübt habe, wurden sie immer besser. Außerdem, egal wie sie schlussendlich aussehen, sie schmecken einfach gut. Und das ist doch am Ende am wichtigsten, oder?




Vegan Kimbap (Sushi)
(Ergibt ca. 4-6 Sushi Rollen)

Reis
-1  Tasse Sushi-oder Jasminreis
-2 Tassen Wasser
-2 EL Reisessig
-1 EL Agavendicksaft(oder Zucker)
-1/2 TL Salz
*Es ist aber auch möglich den Reis einfach so (ohne die Essigmischung) zu verwenden, um Zeit zu sparen. 
Aber ich empfehle wirklich den extra Schritt, wenn man den richtigen Geschmack von Sushi haben möchte.

Füllung Sushi(japanisch)
-Hummus oder Frischkäse
-1/3 Gurke
-1-2 Karotten
*Sesam

Füllung Kimbap (koreanisch)
- 1- 2 Karotten
- 1/3 Gurke
-(geräucherter) Tofu
- 1 Handvoll Spinat

Sonstiges
-4-6 Nori Blätter
-Bambusmatte
-Sesamöl
-Soyasauce
*Kimchi, Ingwer und/oder Wasabi (Vorsicht: scharf!)

R E I S
1. Den Reis waschen und mit dem Wasser in einem Topf für 1 Minute auf höchster Stufe mit Topfdeckel aufkochen.
2. Den Herd auf die niedrigste Stufe stellen und Reis für 10-15 Minuten köcheln(garen) lassen.
3. Den Reis von der Herdplatte nehmen und ohne Deckel 5 Minuten abkühlen lassen.
(Wenn ihr die Essigmischung nicht verwendet, komplett auskühlen lassen)
4. In der Zwischenzeit den Reisessig mit Agavendicksaft und Salz kurz erhitzen, bis sich alles aufgelöst hat und beiseite stellen.
5. Den Reis in eine große Holzschüssel geben und vorsichtig die Essigmischung unterheben, bis der Reis glänzt. Abkühlen lassen.



F Ü L L U N G
1. Alle Zutaten für die Füllung (Gemüse, Tofu) in möglichst feine, dünne Scheiben schneiden und beiseite legen.
2. Das Nori Blatt mir der rauen Seite nach oben auf die Bambusmatte legen und nach Belieben mit Hummus oder Frischkäse bestreichen.
3. Einen großen gehäuften Löffel Reis in die Mitte geben und mit angefeuchteten Händen oder einem Löffel flach drücken, bis der Reis gleichmäßig ca. 2/3 des Nori Blattes bedeckt (siehe Bild).
4. Nun die Füllungen im unteren Drittel längs anlegen und bei Bedarf etwas Sesam darüber streuen.
5. Die Kante unten und oben mit den Fingern anfeuchten (sodass die Rolle am Ende zusammenhält) und mithilfe der Bambusmatte vorsichtig erst zur Mitte und dann den Rest einrollen. Für die koreanische Version die Außenseite der Rolle mit Sesamöl bestreichen.
6. Die fertige Rolle mit einem scharfen, angefeuchteten Messer in mundgerechte Stücke (ca. 2-3 cm) schneiden und servieren.

Variationen: Kimbap (Karotte, Gurke, Spinat, Tofu),  Green Goddess (Frischkäse, Spinat, Sesam)

T I P P S
1. Benutzt eine Holzschale und einen Löffel für die Zubereitung von Reis, um den "perfekten" Klebreis für Sushi zu erzielen.
2. Der Reis MUSS kalt sein, sonst werden die Rollen matschig und lassen sich nicht gut schneiden.
(Ich spreche hier aus Erfahrung, da ich selbst oft den Fehler gemacht habe und möchte, dass ihr aus meinen Fehlern lernt)

➤Hier findet ihr nochmal eine genaue Anleitung für den perfekten Sushi Reis.


Ganz viel Spaß beim Nachmachen!


How To Get Better When You Are Feeling Lost

Mai 03, 2020

Hört sich im ersten Moment ziemlich dramatisch an, ist aber ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt und über das ich unbedingt sprechen und meine Erfahrungen teilen möchte. Auch ich befinde mich immer wieder in einer ziemlichen Down Phase und in dem Glauben, dass alles zerbricht und nichts mehr in eine positive Richtung geht. Aber genau dann, müssen wir uns bewusst werden, dass es immer ein Licht am Ende des Tunnels gibt. Mir ist bewusst, dass es ein etwas schwierigeres Thema ist, aber genau deswegen will ich unbedingt meine Tipps und Tricks teilen, die mir persönlich helfen und hoffentlich auch anderen helfen können, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, oft oder gerade jetzt in dieser Zeit mit diesem Gefühl zu kämpfen haben.

Accept the situation 
Du befindest dich in einer schweren Phase und hast das Gefühl es passieren keine positiven Dinge mehr? Dann denk bitte daran, dass dies nur eine Phase ist und selbst wenn es gerade so erscheint als würde diese niemals enden und das was ich gerade sage natürlich leichter gesagt ist als getan, kann ich dir versichern, dass dies doch geschehen wird. In solchen Momenten kann man sich einfach nicht vorstellen, dass es besser wird und das ist auch ganz normal. Aber mit Sicherheit kann ich sagen, dass es immer positive Seiten gibt, auch wenn sie nur klein und nahezu unbemerkbar sind.



Be Kind to Yourself
Viel zu oft vergessen wir bei all den Aufgaben und Dingen, die uns beschäftigen, auch mal an uns zu denken. Und ich kann euch versichern, dass mir das auch immer wieder passiert. Doch jedes Mal, wenn ich mir die Zeit für mich nehme und die Dinge tue, von denen ich weiß, dass sie mir unglaublich gut tun, kann ich wieder mit neuer Kraft in meine Arbeit und den normalen Alltag starten. Das Gedankenchaos kann einen manchmal komplett einnehmen, aber das bedeutet nicht, dass man nichts dagegen tun kann. Im Gegenteil. Stelle dir die einfachen Frage: Was gibt mir ein warmes und schönes Gefühl? Was mache ich gerne? Was bereitet mir so viel Freude, dass ich die Zeit vergesse? Für mich sind diese Dinge Lesen, einen Spaziergang mit meinem Hund machen, in der Natur sein, Animal Crossing spielen , einen Spa-Day einlegen, meine liebste Musik hören oder einfach eine gute Serie oder K-Drama schauen.


Talk to someone
Es kann sein, dass du momentan mit niemanden sprechen möchtest, aber ich verspreche dir es wird dir helfen einen klaren Kopf zu bekommen einfach Mal deine Sorgen und Gedanken zu teilen und in diesem Fall ist es völlig egal mit wem, ob mit einem Familienmitglied, Freunden oder gar einer ganz fremden Person. Sie werden dir sicherlich zuhören und wahrscheinlich auch ihre Hilfe anbieten. Und falls nicht, gibt es auch eine Lösung.

Take a bath(optional but so worth it)
Dieser Punkt hat mir persönlich sehr geholfen einfach mal abzuschalten. Allgemein habe ich das Baden wieder für mich entdeckt. Bestenfalls zündest du dir ein paar Kerzen an und hörst beruhigende Musik, denn dabei kannst du einfach entspannen und die ganzen Probleme für einen Moment vergessen. Insbesondere an diesen kalten, grauen Tagen, die viel zu schnell vorbeigehen und negative Gedanken verursachen, sind perfekt für ein warmes, gemütliches und entspannendes Bad. Der Grund, warum es hilft, wenn man sich nicht so gut fühlt ist, dass man sich endlich mal um sich selbst kümmert und das allein kann schon einen großen Unterschied machen. Zusätzlich kann man natürlich auch einen Beauty Day einlegen und sich selbst mit einer Maske und leckerem Comfort Food verwöhnen. Der Punkt auf den ich hier hinaus will, ist nicht den Blick auf äußere Faktoren zu setzen, sondern wieder zu sich selbst zurückzukehren und mit sich im Reinen zu sein. Der Prozess ist nicht nach einem Tag beendet, da muss ich euch enttäuschen, aber wer bereits in kleinen Schritten auch mal etwas für sich tut, wird merken, wie sehr sich das eigene Leben zum Positiven verändert. 



Distraction is key (Ablenkung)
Ablenkung ist eindeutig der wichtigste Punkt meiner Meinung nach, denn wenn man den ganzen Tag nur Zuhause sitzt und sich über alle möglichen Dinge und Szenarien Gedanken macht kann es nicht besser werden. Lies ein Buch, schaue einen Film, treffe dich mit Freunden oder erledige ganz normale alltägliche Dinge. Glaub mir irgendwann wirst du dich soviel besser fühlen und die positiven Dinge kommen ganz von allein. Natürlich sollte Ablenkung nicht dazu führen, dass man die eigenen Probleme meidet, vielmehr soll es eine Chance sein, den Kopf frei zu bekommen und einen klareren Blick auf die eigene Situation zu erhalten.

Write down your thoughts - Journal
Vielleicht wird dies nicht jedem helfen, aber mir hilft es enorm meine Gedanken aufzuschreiben. Es ist vollkommen völlig egal, ob auf Papier oder einfach in den Notizen deines Handys oder sogar auf dem eigenen Blog (wie ich gerade). Was mir wirklich fast am meisten geholfen hat, ist Journaling. Ich selber führe einen Bullet Journal und nutze ihn nicht nur zur Planung, sondern auch um mehr Klarheit in mein Gedankenchaos zu bringen. Was im ersten Moment für viele vielleicht mühsam erscheint, kann wahre Wunder bewirken. In ungefähr 99% der Fälle, entdecke ich viele Dinge, die mich scheinbar beschäftigen und denen ich mir zuvor nicht bewusst war.



Was hilft euch in einer Down-Phase?






My Current At Home Feel Good Playlist

April 25, 2020
Manchmal gibt es Phasen, in denen meine Playlist innerhalb kürzester Zeit von Minuten in Stundenlänge wechselt. 43 Songs. 2 Stunden und 24 Minuten. Mit viel Zeit und Neuerscheinungen landen die Lieder wie von selbst in meine Current Favs Playlist, die ich auf Spotify regelmäßig aktualisiere. Wann ich die Playlist höre? Am liebsten 24/7. In der Realität wohl eher wenn ich aufräume, koche, bei der Arbeit, Spaziergang mit meinem Hund, wenn ich einen kreativen Flow habe oder einfach so ohne eine Hintergrundaktivität. 

Da ich aktuell sowohl Positivität verbreiten, als auch selbst erfahren möchte, gebe ich meiner Current Favs Playlist noch den Zusatz Feel Good At Home. Denn ich denke, sich gut fühlen und das beste aus der Situation machen, ist genau das, was wir aktuell alle brauchen. 


Viele der Lieder stammen aus der Coffeehouse Playlist, die ich aktuell rauf und runterhöre. Schon immer war ich ein Fan von der Atmosphäre in Cafés und es ist ein kleiner Traum von mir, irgendwann selbst eines zu eröffnen. Abgesehen davon ist die größtenteils akkustische Musik wirklich unglaublich hilfreich bei der Arbeit und wenn man gerade versucht produktiv zu sein, aber dennoch ein wenig Musik im Hintergrund braucht. Da ich bereits oft genug über Lofi gesprochen habe, ist das eine weitere Variante, die ich empfehlen kann.

Um euch einen kleinen Vorgeschmack zu geben, die Playlist ist ein bunter Mix aus K-Pop, High School Musical Soundtracks , Neuentdeckungen und alten Favoriten in verschiedenen Sprachen und aus aller Welt. Ich persönlich tendiere dazu, vermehrt anderssprachige Lieder zu hören, deshalb könnt ihr englische, spanische und koreanische Songs erwarten.


Underdog - Alicia Keys
Starten wir doch mit einem Song, der direkt gute Laune verbreitet. Eigentlich höre ich  selten Lieder, die aktuell im Radio oder in den Charts laufen, aber Underdog hat mich überzeugt. Alicia Keys hat eine unglaubliche Stimme, dessen sind wir uns alle bewusst, aber der Text und der Hintergrundgesang sind das, was das Lied so schön für mich macht. Also hört mal rein, wenn ihr es noch nicht kennt.

The Last Time - The Script
Dass ich mal wieder ein Lied von The Script zu hören bekomme, habe ich absolut nicht erwartet. Und doch ist es eingetroffen. Wer von euch Hall Of Fame nicht kennt, der hat wirklich etwas verpasst, denn dieses Lied ist so bedeutungsvoll und emotional. Jedes Mal wenn ich das Lied höre, bekomme ich Lust zu tanzen und fühle mich wie in meinem ganz eigenen Film. Umso mehr freue ich mich über das neue Album und den neuen Song, der definitiv das Potential hat, einen ebenso großen Platz in meinem Herzen zu bekommen.



Like That - TINI (+New Hope Club) 
Wenn ich die Lieder von Tini höre, bekomme ich wieder Erinnerungen an das Konzert der Got Me Started Tour 2017, bei der ich sie zum ersten Mal live gesehen habe. Seit Violetta war ich begeistert von ihrer Stimme und den spanischen Liedern. Und auch wenn ich die aktuellen Songs nicht ganz so gut finde, wie die von damals, hat sich Like That in meine Playlist geschlichen und wartet nur darauf gehört zu werden. New Hope Club ist heute vielen ein Begriff, aber als ich sie 2017 auf dem Konzert von Tini als Vorband gesehen habe, waren sie noch nicht so bekannt. Deshalb kann ich stolz behaupten, dass ich sie schon vor ihrer Karriere kennenlernen durfte. 

Somebody To You - The Vamps 
Irgendwie fühle ich mich schon richtig alt, wenn ich bereits von einem Song rede, der vor sechs Jahren rauskam. Aber auch 2020 kann ich The Vamps immer noch hören, was wirklich für sich spricht, wenn ihr mich fragt. Ich gebe auch ehrlich zu, dass es damals wirklich das klassische Teenie-Boyband-Feeling war, aber heute sehe ich die Musik mehr als nostalgische Erinnerung an die guten Zeiten und Freude, die ich verspürt habe. Außerdem bekomme ich wirklich Lust auf Sommer und Sonne, wenn ich Somebody To You höre.

We're All In This Together - High School Musical 
Gibt es einen Songtitel, der diese Situation besser beschreibt? Ich glaube nicht. Seit 2006, als der erste Film der US-amerikanischen-Musical-Filmrreihe rauskam, bin ich ein großer Fan und habe alle drei Filme unzählige Male gesehen. Mit der neuen Serie auf Disney+, die ich natürlich fleißig verfolge, bin ich wieder in meiner High School Musical Phase angelangt. Die Lieder laufen auf Dauerschleife und ich lerne wieder den Tanz, was mir wirklich unglaublich viel Freude macht. 



Joshua Basset und Olivia Rodrigo 
Zusätzlich möchte ich auch noch zwei Künstler nennen, die ebenfalls meine Aufmerksamkeit durch High School Musical The Series bekommen haben. Abgesehen von den neuen Liedern, die frischen Wind zu den Klassikern bringen, liebe ich auch den individuellen Song von Joshua Bassett Common Sense und Out of the Old von Olivia Rodrigo. Beide haben nämlich wirklich schöne Bedeutungen.

Love Die Young - Eric Nam
Wenn es einen Sänger gibt, der total underrated ist, dann ist es Eric Nam. Obwohl er als K-Pop singer begonnen hat, merkt man in seinen Liedern einen eher westernized tone. Aber genau dieser Mix macht seine Musik für mich so besonders. 

Strawberries & Cigarettes - Troye Sivan 
Ich bin schon lange ein Fan von Troye Sivan und seiner Musik, aber dieses Lied hat mich besonders gepackt. Nicht gerade wegen dem Text, aber eher wegen dem entspannten, oder wie ich es gerne nenne cooling feeling, dass der Song einem vermittelt.

blue - Keshi
Die Musik von Keshi ist schon seit längerer Zeit ein geheimer Favorit von mir. Ich bin wirklich der Meinung, dass jeder diese  eine ganz bestimmte Musikrichtung oder Künstler findet, in der man sich selbst in gewissen Stücken wiederfindet. Warum es genau Keshi ist kann ich mir selbst nicht erklären, aber die Stimmung der Songs hat für mich etwas von Nostalgie, Entspannung und Inspiration. Stellvertretend nenne ich das Lied blue, aber auch i swear i'll never leave again oder skeletons wandern immer wieder in meine Playlist und sind perfekt für Momente, in denen ich nachdenklich bin oder meinen Kopf frei bekommen möchte. Da ein Konzertbesuch aktuell  nicht absehbar ist, freue ich mich über die Möglichkeit sein neues Album bandaids in seinen live-sessions zu hören.




Nicht zu vergessen, meine one and only Feel Good band aus Südkorea. Klar könnte ich jetzt das neue Album oder alle Lieder nennen, aber da ich vergangenes Wochenende aufgrund der aktuellen Situation die Möglichkeit hatte, #BangBangCon - BTS live zu sehen, hat es mich wieder zurückgezogen in das Jahr 2017, als ich offiziell Fan geworden bin. Seitdem hat sich mein Leben wirklich zum positiven verändert. Aber darüber habe ich hier bereits ausführlich gesprochen. Insbesondere der Song "You Never Walk Alone" gibt mir in dieser Zeit Kraft und Hoffnung, dass ich auch nach dieser Krise meine Träume und Ziele erreichen kann und dabei nicht alleine bin. Wie ihr euch nun vielleicht denken könnt, ist ein großer Traum von mir, BTS irgendwann mal live zu sehen und gemeinsam mit meinen Freunden werden wir versuchen dieses Jahr Karten für Berlin zu bekommen, aber ob das Konzert überhaupt stattfinden wird, steht in den Sternen.



Welche Musik hilft euch in dieser Zeit?

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